Arbeitsunfall fordert ein Todesopfer

10.02.2012 00:00

Mit der Einsatzmeldung "Person eingeklemmt" wurden die Kräfte der Feuerwehr Kempten zusammen mit den Kollegen des Rettungsdienstes um ca. 08:30 Uhr zu einer Firma im Industriegebiet Kemptens gerufen. Beim Eintreffen der Feuerwehr war die Besatzung des Rettungshubschraubers bereits vor Ort. Die erste Lageerkundung durch den Gruppenführer ergab das Bild einer eingeklemmten Person zwischen einer Absetzmulde eines LKW´s und dessen Fahrgestell. Sofort wurde der Befehl gegeben, Unterbaumaterial und Hebekissen zur Einsatzstelle zu bringen, jedoch war ein Einsatz vorerst nicht mehr notwendig, da zeitgleich durch den anwesenden Notarzt bereits der Tod des Verunfallten festgestellt wurde. Die Einsatzkräfte kümmerten sich daraufhin bis zum Eintreffen des bei der Integrierten Leitstelle Allgäu angeforderten Kriseninterventionsteams um die Betreuung der anwesenden Firmenangehörigen. Die Feuerwehrkräfte mussten bis zum Abschluss der ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei und eines Sachverständigen vor Ort bleiben, bis sie den  Verunglückten mittels Hebekissen befreien konnten. Bei dem Einsatz waren 11 Kräfte der Feuerwehr Kempten bis 11:45 Uhr im Einsatz.

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