Am vergangenen Freitag fand im Bereich Oberstdorf eine gemeinsame Flughelferübung zusammen mit den Flughelfern Oberstdorf und der Polizeihubschrauberstaffel Bayern statt. Ziel der Ausbildung war die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Flughelfern und Luftfahrzeugbesatzung bei Einsätzen im Außenlastbetrieb.
Im Rahmen der Übung kam ein Polizeihubschrauber des Typs H145 zum Einsatz. Trainiert wurden insbesondere der Transport verschiedener Materiallasten im Außenlastbetrieb sowie Abwürfe mit dem Bambi-Bucket und dem SEMAT-System zur Vegetationsbrandbekämpfung.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Pendelverkehr zwischen der Seelalpe und der Schanze in Oberstdorf. Die Wasseraufnahme für die Löschwasserabwürfe erfolgte sowohl über bereitgestellte Wasserbehälter im Bereich des Landeplatzes als auch über den Teich an der Seelalpe.
Die fliegerische Einsatzleitung (FliegE) koordinierte dabei die Abläufe zwischen Luftfahrzeug und eingesetzten Bodenkräften und stellte einen geordneten und sicheren Übungsbetrieb sicher.
Solche Ausbildungen sind ein wichtiger Bestandteil der Flughelferarbeit in Bayern. Sie dienen der sicheren Zusammenarbeit zwischen Flughelfern und Luftfahrzeugbesatzungen insbesondere bei Vegetationsbränden, Materialtransporten im alpinen Gelände sowie bei Unterstützungsmaßnahmen im Katastrophenschutz.
Die Übung verlief erfolgreich und trug wesentlich zur Festigung der gemeinsamen Abläufe zwischen allen beteiligten Kräften bei.










