Spannende Objektübung des LZ3

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Nachdem während der Lockdowns kein und im Anschluss nur sehr eingeschränkter Übungsbetrieb möglich war, hatte es sich der LZ 3 (Lenzfried) zur Aufgabe gemacht, eine Übung in Zugstärke (3-4 Fahrzeuge, ca. 20 Feuerwehrleute) abzuhalten um das Zusammenspiel in einem solchen Szenario zu üben.

Angenommen wurde ein Brand auf einem verlassenen Bauernhof mit eingeschlossenen Personen, die sich unberechtigten Zugang verschafft hatten. Dazu wurde das Gebäude mit einer Nebelmaschine verraucht, die Übungspuppen und zu rettenden Personen wurden platziert.

Nach der ersten Erkundung war klar, ein Trupp (Angriffstrupp) muss unter umluftunabhängigem Atemschutz ins Gebäude um den Brandherd zu lokalisieren, zu löschen und nach den Personen zu suchen. Für den Einsatzleiter stellte sich die große Herausforderung, genügend Wasser für eine so genannte Riegelstellung zu bekommen. Die Riegelstellung soll ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude oder Gebäudeteile verhindern. Da der nächste Hydrant über 1,4 km weit entfernt war, entschied man sich für einen Pedelverkehr mit dem Abrollbehälter Löschwasser, welcher 7.000 Liter fasst. Das Wasser wurde in einen Faltbehälter umgepumpt und von dort mittels Pumpe und Schlauchleitung zur Einsatzstelle transportiert. Nachdem die Trupps unter Atemschutz das Feuer gelöscht und die Personen befreit hatten, stand nach einer kurzen Abschlussbesprechung das gemeinsame Aufräumen an.

Die Übung hat gezeigt, dass die Zusammenarbeit als taktischer Löschzug enorm wichtig ist, da auch besonders im Bereich der Einsatzleitung einige Koordinatiosaufgaben zu erledigen sind, die nur anhand einer möglichst realistischen Übung durchgeführt werden können.

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